1 Ludwig-Uhland-Schule –  Artikel 07 (1)
7 Skulptur „Leinfeldener Kreuz“ –  Artikel 05 (3)
3 Leinfelden Bahnhof –  Artikel 11 (1)
2 Leinfelden Bahnhof –  Artikel 10 (1)
4 Leinfelden Rathaus –  Artikel 01 (1)
5 Spielplatz –  Artikel 06 (2)
6 Stadtbücherei Leinfelden –  Artikel 05 (1)
01 Ludwig-Uhland-Schule –  Artikel 07 (1)
02 Leinfelden Bahnhof –  Artikel 10 (1)
03 Leinfelden Bahnhof –  Artikel 11 (1)
04 Leinfelden Rathaus –  Artikel 01 (1)
05 Spielplatz –  Artikel 06 (2)
06 Stadtbücherei Leinfelden –  Artikel 05 (1)
07 Skulptur „Leinfeldener Kreuz“ –  Artikel 05 (3)
Über das Projekt

Wer hat das Grundgesetz im Kopf? Kaum jemand. Aber genau da soll es hin – in die Köpfe und Herzen der BürgerInnen. Zurück ins Bewusstsein. Der Kabarettist Philip Simon sagt in seinem Bühnenprogramm: „Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich selber mehr über die 10 Gebote weiß als über das Grundgesetz. Und ich bin Atheist." Dabei ist das Grundgesetz die rechtliche Grundlage unseres Zusammenlebens. Es bietet den moralischen Rahmen, innerhalb dessen wir uns frei enfalten können.

Deshalb soll diese Kunstaktion unsere Grundrechte im Stadtraum sichtbar machen. Hierfür werden Auszüge der Grundrechte in der Stadt typographisch visualisiert. Dadurch rücken die Grundrechte in den Alltag und das Bewusstsein der Menschen. Quasi nebenbei entsteht durch die verschiedenen Stellen, an denen das Grundgesetz sichtbar gemacht wird, auch der erste Grundrechte-Rundweg in Leinfelden-Echterdingen.

Das Projekt ist im Rahmen des Masterstudiengangs Public Interest Design an der Bergischen Universität Wuppertal enstanden. In diesem noch jungen Masterprogramm wird an Fragestellungen gearbeitet, die das öffentliche Interesse und dessen Gestaltbarkeit betreffen. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen wird in mediale und räumlich gestalterische Formen übertragen und in die Öffentlichkeit zurück gespielt. Durchgeführt wird das Kunstprojekt von Iris Ebert.